Mönchsweg führt durch Riepsdorf

Der am 12. Mai 2007 in Oldenburg eingeweihte Mönchsweg von Glückstadt nach Puttgarden wird auch durch Riepsdorf führen.
Zwei Bürgermeister in der Nähe von Bad Bramstedt wollten einen Radweg zwischen ihreren Dörfern für die Schulkinder. Sie taten sich zusammen, fuhren zur Kreisverwaltung nach Bad Segeberg um das mal zu besprechen. Was man ihnen dort mitteilte, ein solches Projekt ist nicht zu finanzieren. Da müßten sie schon einen Radweg von 200 Kilometer bauen und mit Schulkindern dürfte er auch nicht unbedingt zu tun haben, besser seinen Touristen. Was was haben die beiden Bürgermeister getan, nachgedacht und den Mönchsweg ins Leben gerufen. Die beiden Dörfer sind nun mit dem Radweg verbunden und das Ergbnis ist der Fernwanderradweg von Glückstatdt bis Puttgarden auf den Spuren Vicelin und Anska, die den Norden christainisierten.
Entlang der Wegstrecke führt der Fernradweg von Kirche zu Kirche, jedoch auch andere Erlebnisangebote sind zu finden. So z. B. die Karl-May- Festspiele in Bad Segeberg oder der Hansapark in Sierksdorf bei Neustadt.
Auf dem Teilstück von Oldenburg nach Cismar führt der Moechsweg auch durch Riepsdorf und durch Altratjensdorf.
Es ist sicher kritisch zu betrachten, ob die Wegstrecke die der Mönche war, oder ehr aus prakmatischen Gründen so gewählt wurde. Die Bestimmungen für einen solchen Fernradweg sind hoch und allein deshalb sind wohl Wege gewählt, die ohne großen Kostenaufwand den Anforderungen entsprachen.
Der Pilgerweg, auf dem Mönche seinerzeit aus Dänemark über Fehmarn nach Cismar an die Ostsee und nach Ostholstein kamen führte sicherlich über Heiligenhafen und an Grube vorbei.